Der Leitstand ist keine Kachel-Übersicht, sondern eine echte Leitstelle: Werkstatus auf einen Blick, wo Geld verloren geht, welche Maschinen kritisch sind, welche Risiken drohen, wer woran arbeitet — und was heute zu tun ist. Ein Instandhaltungs- oder Werkleiter erfasst die Lage in wenigen Sekunden.
- Recht „Leitstand ansehen“ (Standard bei Admin/Instandhaltungsleiter)
Wer den Leitstand sieht
Der Leitstand (Seitenleiste → „Leitstand“) ist für Admins und die Rolle Instandhaltungsleiter sichtbar. Für Instandhaltungsleiter ist er die Startseite nach dem Login; Admins starten auf dem Dashboard. Über das Gruppen-Rechtesystem kann der Admin den Leitstand zusätzlich gezielt weiteren Gruppen freigeben (Recht „Leitstand ansehen“) — siehe Kapitel „Gruppen & Rechte“.
Die Lage in 5 Sekunden
Ganz oben steht die Werkstatus-Ampel (stabil / angespannt / kritisch, automatisch berechnet), die dominante Anlagenverfügbarkeit in Prozent und die wichtigsten Kennzahlen des Tages (offene Störungen, kritische Maschinen, Produktionsausfall). Rechts die Werkübersicht (mit LIVE-Indikator) mit dem Status aller Maschinen — bei größeren Anlagenparks als Verteilungs-Donut.
Die Bereiche im Detail
Produktionsverlust in Euro: den Stillstandssatz hinterlegen
Damit der Leitstand Stillstände nicht nur in Stunden, sondern auch in Euroausweist, hinterlegt ein Admin einen firmenweiten Stillstandskostensatz (€/Stunde)unter Verwaltung → „Mail-Versand / Benachrichtigung“ → Stillstandskosten. Der Verlust wird dann als Ausfallminuten × Satz ÷ 60 berechnet. Ohne Satz zeigt der Leitstand die Verluste weiterhin als Ausfallstunden und Störungsanzahl — es wird nichts „erfunden“.